Freitag 20. Februar 2015 00:00 Alter: 4 Monat(e)
  Von: Astrid

Astrid back from IBIZA

Schrill und trotzdem soft, Party-und Drogenmeile oder Einsiedler in den Bergen,

Lebenslust mit einer Spur Extravaganz, so erlebe ich eine Woche Ibiza, wohin ich zu einem Yoga- und Pilatesretreat einfliege.

 

Samstag:

Mit großer Vorfreude treffe ich meinem Freund Frank am Flughafen Köln/Bonn. Nur 2,5 Stunden trennen uns von der balearischen Insel & die Zeit vergeht "wie im Fluge". 

Ich werde ein wenig nervös, denn mein bestelltes Auto soll ganz unbürokratisch gegenüber vom Flughafenausgang auf einem Parkplatz, irgendwo in Reihe J stehen. Erkennen würde ich es daran, dass mein Namensschild in der Windschutzscheibe stehen würde - der Schlüssel befände sich im TANKDECKEL. Und das soll funktionieren? Ibiza ist für mich eine Premiere, so hab ich NULL Ahnung, welche Situation uns erwartet. Da ich mich zu dieser Reise recht spontan entschied & der Day Of Open Door mich zeitlich gefordert hat, sind 2 (völlig falsch) gepackte Koffer und VIER!!! Reiseführer meine einzige Vorbereitung. Lediglich im Flieger versuche ich mir ein wenig Orientierung zu verschaffen.

Von der ersten Sekunde an läuft alles ganz relaxed. Unser Cabrio (nein Scherz)...unser Fiat ist leicht zu finden - sauber - getankt - fast neu. Als nächstes gilt es, unsere Adresse ausfindig zu machen, was garnicht so leicht ist, DENN unser Platz besitzt KEINE ADRESSE ;-)) - irgendwo im Norden - kurz vor San Joan - abgelegen Richtung Berge.

Mittlerweile ist es dunkel, es gibt kaum Strassenbeleuchtung - das erleichtert nicht gerade die Suche. Unsere Wegbeschreibung ist: "NEIN, NICHT Richtung Portinatz, sondern rechts dahinter, wo das kleine (klitzekleine) Yogaschulenschild hinweist und dann immer immer geradeaus. Wenn du meinst, du bist falsch, dann bist du richtig." Die Hauptstrasse in den Norden ist gut ausgebaut & wirklich easy zu befahren. Die aus dem Radio schallende typisch ibizenkische Partymusik erfasst unsere Bauchebene, gemixt mit der frischwürzigen Luft und diesem hinreissenden Sternenhimmel falle ich direkt in den "Urlaubsmodus".

Selbst als der "Highway" in einen Schlaglöcher geflasterten aufwärts strebenden Weg wechselt, gebe ich mich mit Vertrauen hin, dass wir unseren Platz schon finden würden. Und so ist es auch - plötzlich endet der Weg vor einem Haus. Ein kleines sanftes Lichtlein schickt uns Richtung Eingang, wo uns Christian

, unser Yoga- und Pilateslehrer empfängt.

In einem gemütlichen Gärtlein beschnuppern wir unsere Gruppe, die zunächst aus der Feldenkraisexpertin Anna, der Russin Olga, der jungfräulichen Ilse (hat noch nie Yoga oder Pilates gemacht), unserem Lehrer Christian, Frank  und meiner Wenigkeit besteht. Obwohl wir kaum unterschiedlicher hätten sein können, wird unser Powerhouse aufgrund nicht endenwollender Lachorgien ordentlich strapaziert. 4 Flaschen Vino Tinto müssen herhalten, während ich noch denke: Oh my god - ich wollte doch entgiften.

Sonntag:

Am nächsten Morgen wache ich nach meinem typischen sechs-halb sieben Rhytmus auf. Im Morgengrauen erhalten Frank & ich ganz langsam eine Ahnung, an welch schönem Platz wir gelandet sind. Um uns herum eröffnet sich ein riesiger Garten Eden voller bunter Blumen, Gewürzen, hohem Bambus, Krokussen und vielem mehr. Wir erobern joggend unsere Umgebung, das noch schlafende San Joan. Als die Sonne über die Berghügel blinzelte ist es 08:40h. Zu Hause läuft uns die Russin Olga in die Arme, deren Gesichtsfarbe leicht grün eingefärbt ist, mit den Worten "Ich hab Katta", was soviel bedeuten soll wie, "Hab nen Kater".

Wer feiern kann, kann auch trainieren - ab geht es in unser Yogaräumchen, wo uns eine fast 2 stündige Ashtangayoga Serie erwartet. Ich bewundere Christian, wie er es schafft, die unterschiedliche Startsituation der Gruppe in Einklang zu bringen. Es gibt zig Optionen nach dem Motto: "Wenn du noch weitergehen möchtest, dann löse Deine rechte Hand, schiebe sie hinter dem Rücken zwischen  Elle und Taille vorbei - dein Blick dreht zur Decke...natürlich mit einem völlig entspannten Gesicht;-)) Soviel Rotationen - das ist Entgiftung pur.

Meine Bewundert gilt auch Olga, die nach dem dritten herabschauenden Hunden ihren selbstgepflückten Granatapfel in die Kanalisation bringt UND danach tapfer zurückkommt, um weiter zu yogieren.  

Danach empfängt uns die Küchenfee Frederike mit einem liebevoll zubereiteten Frühstück.

Nachmittags fahre ich zum Cocobeach am Platja d'en Bossa, um mich mit Markus zu treffen. Markus hab ich in meinem Studio kennengelernt. Gerade überwintert er in Ibiza-Stadt - Eivissa, wie die Ibizenker zu sagen pflegen & arbeitet in einem indischen Restaurant. Er sieht phantastisch entspannt aus. Obwohl der Cocobeach einen wunderschönen weißen Sandstrand sein eigen nennt, ist dieser Ort bestimmt nicht die romantischste Seite Ibizas. Es handelt sich um eine absolute Partyhochburg, dementsprechend hoffnungslos überlaufen. Da wir jedoch schon Nachsaison haben, ist es recht entspannt. Das Wasser ist lauwarm. 

Um 18h trifft sich unsere Gruppe zum Pilatieren auf dem Studiodach. Ich werde den Blick in einen knallblauen Himmel beim Bridging NIE vergessen - göttlich!

Abends entführe ich Frank zum Cala Benirrás. Seit den 60er- Jahren treffen sich an diesem Platz sonntags zum Sonnenuntergang Hippies und andere Exoten zum Trommeln. Leider sind wir etwas spät, die Sonne ist schon ins Meer geplumst, jedoch werden wir vom Getrommel magisch angezogen. Ein buntes multikulturelles Treiben und viel Dope liegt in der Luft. Frank & ich genießen Fisch mit Meeresrauschen - im benachbarten Restaurant jongliert eine Truppe mit Fackeln.

Montag:

Olga, die sich mittlerweile erholt hat & ich joggen - Frank ist einfach zu schnell für uns;-)) Wieder schläft San Joan - lediglich ein paar (kranke) Katzen blinzeln uns mit halbgeöffneten Augen an. Die anschliessende Ashtangaeinheit wird allmählich schwerer. Christian ist genial. Er fordert uns heraus an Grenzen zu gehen und wir entwickeln diese gewisse Sensibilität für die Gradwanderung zwischen Fördern- und Überfordern. Nachmittags mache ich mein obligatorisches wöchentliches Date mit mir selbst  & fahre ich wieder zum Coco. Ich leiste mir eine Liege & genieße es in den Himmel zu schauen, die Zehen in den weichen Sand zu bohren & einfach einmal nur zu sein. Um mich herum chillen die Menschen - Hunde tollen verspielt in den Wellen. Es gibt viele Deutsche hier, bunt & in flatternden Gewändern, oder aber auch mal mit silberfarbenden Moonbootstiefeln & nacksten Brüsten. Ich bin mittlerweile so weit heruntergefahren, dass ich zu spät zur Pilatesstunde erscheine (wo ich doch ansonsten Miss Pünktlich heißen könnte). Wir grillen in unserem Garten Eden. Mittlerweile hat sich die Hamburgerin Maike zu unserer Gruppe gesellt. Sie arbeitet als Flugbegleiterin & konnte aus dem daraus resultierenden Stand-by Flugmodus erst später anreisen. Vollgestopt mit Fisch & viel frischen Gemüse fallen wir zufrieden ins Bett. Ich bin völlig verknallt in Ibiza.

Dienstag:

Wir verzichten auf joggen. Stattdessen fahre ich mit (ungeputzten Zähnen) und Frank an einen Strand in Portinatz. Klamotten runter & die morgendliche Dusche gibts im Meer.

Wunderbar - ich bin sehr sehr glücklich & fühle mich unendlich frei. Danach lasse ich mich gerne von Christian quälen - wir stehen mittlerweile mehr überkopf & ich hab nichts gegen den Perspektivenwechsel...aber mit dem Kopfstand will es noch nicht so richtig klappen.

Frank und ich erobern San Antoni im Nordwesten, um das legendäre Cafe del Mar zu besuchen.

Hier treffen sich regulär Scharen von Menschen, für die sogar Tribünen aufgebaut werden, um den Sonnenuntergang bei einem Cocktail mit Blick auf das Meer zu zelebrieren. Tatsächlich versinkt die Sonne dort nicht spektakulärer als anderswo, aber dafür beflügelt der ursprünglich im Cafe del Mar kreierte Ibiza Sound die Gesellschaft zahlreicher Gleichgesinnter.  Frank und ich erleben jedoch aufgrund des Saisonendes eine Geisterstadt in Aufbruchstimmung - ein paar Arbeiter machen die vielen Cafes winterfertig - viel Läden sind geschlossen.

Unsere Suche führt uns weiter Richtung Süden zur geheimnisumwitterten Kultstätte Es Vedra-  400m hohe Felsen, der nur ein paar Ziegen bevölkert und ca 3km der Küste vorgelagert ist. Um den Felsen ranken sich allerhand Legenden, z.B. dass sie zum versunkenen Atlantis gehören - hier sollen UFO´s gesichtet worden sein, Außerirdische landen, Schiffe verschwinden, oder sie werden als Kraftort deklariert. Der bekannte Musiker Mike Oldfield wohnte lange am Cala d´Hort mit Blick auf die Insel & widmete dem Mythos zahlreiche Kompositionen und das Cover der CD Tubular Bells III. Seitlich des Torre dén Pirata soll es eine kleine Bucht geben, von der aus man einen besonderen Blick auf den Felsen haben soll. Da der Abstieg recht abenteuerlich ist, bleibt jener Blick nur wenigen Auserwählten vorbehalten. Auf dem Weg dorthin soll man an eine in Felsen geschlagene Buddha Gedenkstätte vorfinden.

Frank und ich wollen zu jenen Auserwählten gehören und finden tatsächlich einen kleine Weg links vom Torre. Er ist kurvig, steil, staubig, voller Schlaglöcher, vorbei an vereinzelten (beeindruckenden) Villen. Zig Kurven, mal weg vom Felsen mal hin zum Felsen. Wir fragen uns, ob wir wirklich auf dem richtigen Pfad sind. Irgendwann geht er so steil abwärts, dass ich Angst bekomme. Morgens habe ich bei unserem göttlichen Lehrer gelernt, dass bestimmte Übungen dazu dienen, der Angst zu begegnen. Also gehts weiter. Aber dann ist dieser Weg nicht mehr befahrbar - wir können gerade noch drehen, da bleibt unser Rad in einem Schlagloch hängen. Frank gibt gezielt Gas - wir sind aus dem Loch- es riecht stark nach verbranntem Gummi und ich verschwinde in einer Staubwolke;-))

Es geht im Fußmarsch weiter. Wir können die Bucht mittlerweile sehen, sind aber zu weit nach links abgedrifted, so dass wir an der "falschen" Bucht ankommen. Trotzdem ist unser Lohn gigantisch. Ich fühl mich ein wenig wie im Film "Blaue Lagune", denn ausser vor der Bucht ankerndenden verlassenden Fischerbooten und einem einsamen Surfbrett am Strand ist niemand da. Frank schwimmt Richtung Boot & legt sich einfach hinein. Ich paddel mit dem Surfrett durch die Gegend;-)) Nach dem Nickerchen geht wieder der Ehrgeiz mit Frank durch. "Der Kopfstand muss doch irgendwie ausführbar sein?"

"Naja, vielleicht doch erstmal das Brett"

"oder Standing Split"

last but not least ein Press

Später machen wir auf dem Surfbrett (Training unter erschwerten Bedingungen) ein Fotoshooting

. Ziel ist es einen Tandem Teaser zu shooten. Frank hat 6 Sekunden nach Auslöseknopf, in denen er über Kiesel zum Surbrett hasten muss, auf einem wackeligen Surfbrett eine  Balanceposition einnehmen musste UND gut aussehen soll. Ich habe letztendlich Kopf- und Bauchschmerzen vor Lachen - die Tränen rennen über die Wangen. Dann endlich der ersehnte Sprung ins kühle Nass

 

Mittwoch:

Frank & ich begeben uns wieder auf Entdeckungsreise. Zunächst gehts zum traditionellen Hippiemarkt auf dem Gelände des Clubs Punta Arabi. Ein bunter Mix aus Aussteigern, die sich mit Schmuck, Stoffen oder Living Dolls ihre Existenz sichern.

Ich kann einem Türstopper aus massivem Holz, verziert mit einem Gecko nicht wiederstehen. Das lustige daran ist, dass ich in meiner Wohnung (bis auf die Toilettentür) alle Türen ausgehängt habe;-)) Nun gut, dann wird das Erinnerungsstück halt als Briefbeschwerer herhalten. In einem Rondell sorgt ein (wunderschöner, spanischer) DJ (mit knallblauen Augen) für Stimmung. Das ist die Geburtsstunde meines aktuellen Lieblingsmusikstück aus dem Projekt "Namaste", Serie "Identity" (Ethno Lounge). Ich empfehle Track 8 "I Have A Dream" laut und auf Repeat. Die Bongos gehen durch Mark und Bein, die Stimme der Sängerin treibt mir Pipi in die Augen.  Ich kann kaum beschreiben, was mit mir geschieht - man spricht ja ständig von der Magie dieser Insel. Es lässt sich schwer in Worte fassen, WAS nun genau diese Magie ausmacht. Ich weiß nur, dass sie mich erfasst & mich in ihren Bann zieht. Es liegt eine Vibration in der Luft, die meinen Körper, meinen Geist, meine Seele erfasst. Ich bin berauscht. NEIN - ich habe KEINE Drogen genommen. Dennoch sind meine Sinne extrem geöffnet, so dass das Leben mit seiner ganzen Faszinität in mich einfluten kann.  Frank geht es ähnlich.

Wir machen Siesta am Cala Boix an der östlichen Landzunge, einer kleinen weißsandigen Bucht, zu der eine 80m steile Treppe Zugang gewährt. 

Frank durchwühlt wieder das Mysterium "Kopfstand"

Gegen Abend treffen wir uns mit Markus bei in der Bucht von Talamanca. Es lohnt sich die Promenade entlang zu flanieren, denn am Ende läd am noch unverbauten Cap Martinet ein kleines Reszaurant, neben dem Sa Punta zum Fisch essen mit Meerblick ein.

 

Während Markus sich für den abendlichen Ausgang noch aufbretzeln möchte, scheucht mich Frank die Dalt Vila (obere Altstadt) hoch. Möchte ich noch soeben meine Eitelkeit & die hochhackigen Stiefel verfluchen, werde ich höher kommend mit einer Art "open air Museum voller historischer Bauten belohnt, endend im Höhepunkt: der Kathedrale & dem Blick nach unten  - auf den Hafen bei Nacht.

Donnerstag:

Mit 22 Jahren begegnete ich erstmalig Daniel Spiegel - einer auffälligen Erscheinung mit glühenden Augen, Blendamedlächeln & dunklen Locken. Seine Nase verriet seine jüdische Herkunft. So schnell in meinem Leben auftauchend, war er auch schon wieder nach Oregon verschwunden, um sich später auf Ibiza niederzulassen. Ich hatte ihn schon fast vergessen, wäre da nicht vor ca 8 jahren im Fernsehen Nina Hagen aufgetaucht, die in seinem Laden in San Joan ein Konzert gab. Diesbetüglich wurde er interviewt & ich dachte:"Mensch die Nase kommt dir doch bekannt vor".  Vor ca. einem Jahr führte uns der Tod eines gemeinsamen Freundes wieder zusammen (online). 

Jetzt treffen wir uns nach 20 Jahren auf Ibiza wieder

& ich erhalte eine persönliche Inselführung. Da Daniel unter anderem auch Immobilien vermittelt, kennt er sämtliche Objekte. So bestaune ich traumhaft schöne "Millionenprojekte",  einsam in den Bergen liegend, an Steilküsten mit Blick in die Buchten - GIGANTISCH. Auch hatte ich Daniel beauftragte, für mich eine Location zu suchen, wo ich regelmässig Pilates, Chill & more Retreats durchführen könnte. Er führt mich zum Shunya und es stockt mir schier den Atem. Die Impressionen hierzu findet Ihr im Artikel "Pilates, Chill & more Retreat auf Ibiza".

Abends werde ich von Daniel auf seiner Finca bekocht. Riesige Fenster gewähren mir den Blick auf die Berge. Hier erlebe ich die faszinierende andere Seite vom beatdurchdringenden lauten Ibiza. Zurückgezogen in den Bergen lerne ich die Stille zu hören & die verschiedenen Geschichten des Windes zu verstehen. 

 

Freitag

Etwas melancholisch treten wir unsere letzte Yogaeinheit an. Ich bin beeindruckt, in welcher Kürze sich mein Körper diesem Training anpasst. Mein Stand & meine Statik verändern sich signifikant - ich entdecke eine neue Mitte. Meine Beweglichkeit im Brustwirbelsäulenabschnitt habe ich bisher als stark eingeschränkt erlebt. Und als wir uns wiedermal in einer so sehr von Christian geliebten Twistvariation befinden, unterstützt er mich in dieser Rotation und in Kombiantion mit bewusster Atmung, scheine ich plötzlich unter seinen Händen dahinzuschmelzen. Mir ist, als löse sich meine Wirbelsäule auf & ich könne mich um 360 Grad um mich selbst herum drehen. Das ist beeindruckend und schenkt mir zu meiner seelichen und geistigen Freiheit, nun auch noch die körperliche. Es lässt erahnen, was GRENZENLOS bedeutet.

Nachmittags besuchen Frank und ich das Atzaro, eine Art Day Spa. Diese Bilder sprechen für sich;-))

Später gönnen wir uns Siesta am Es Cavallet Beach, wo ein hochmotivierter Kellner seinen Gästen jeglichen Wunsch von den Augen abliest. Er scheint über den Strand zu fliegen & es ist eine Selbstverständlichkeit das Essen inklusive Tisch zum Gast neben seine Liege zu zaubern.

Während unserer letzten Pilates Dach Class saugen wir jede Sekunde bewusst auf. Abschiedsstimmung tritt auf. Wir schenken Christian eine Massage im Atzaro. Unser Gruppenabschiedsessen nehmen wir in Daniels Eco Restaurant ein, wo er ein indisches Fest organisiert hat.

 

Samstag

Wir zelebrieren unser Abschiedfrühstück in unserem traumhaften Garten. Wir wehren uns, der Stunde der Wahrheit ins Auge zu sehen. Ich erinnere mich an Osho´s Worte, der stets zu sagen pflegte:"Man geht, um wieder zu kommen". Das tröstet mich. Frank hat über die Woche den Slogan: "Time to change" manifestiert & schmiedet ernsthaft Pläne, im kommenden Jahr 5 Monate auf Ibiza zu arbeiten.  Wir machen noch einen Abstecher ins Eco, wo ich Daniels kompletten Räucherstäbchenbestand (mein Lieblingsduft) aufkaufe.

Diese stecke ich in die Ritze meiner Autofensterscheibe - dazu das "I have a dream" Lied auf Repeat. So machen Frank und ich uns etwas verstört auf den Heimweg. Wir trauen garnicht uns anzugucken, weil wir nen Klos im Hals haben & das gleichzeitig auch albern finden...

Der liebe Gott schenkt uns noch einen wunderbaren Sonnenbadetag am Salinas Beach.

Abschied

 

 

 

 

 


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